Stellungnahmen Iê Netz:

Grupo de Capoeira Angola Chípaia de Ouro   (Brasilien)

 

Was wir brauchen, um eine würdevolle Zukunft zu haben, ist das Vertrauen darauf, dass die Vereinigung der Völker durch kulturelle Manifestationen ein Bindeglied ist. Im Hinblick darauf, dass Brasilien aus der weltweit grössten Völkermischung entstanden ist, in unseren Adern das Blut aus allen Kontinenten fliesst, sind also in diesem Kontext Brasilien, Deutschland und Afrika schon verflochten und Ribeirão Preto  wird als Teil dieser Fusion dazu beitragen, die Verbindungen zwischen den Nationen zu stärken.

Ein Volk, das seine Geschichte bewahrt, ist ein starkes Volk, das eine wahre Zukunft garantiert. (Mestre Garcia)

 

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GADA Grupo de Amparo ao Doente de AIDS   (Brasil) Gruppe zur Unterstützung von an AIDS Erkrankten( Brasilien)

Das Projekt " Kunst für Alle " entwickelte im März in Partnerschaft mit der Fundação CASA  Aktivitäten zum Kampf gegen Rassistische Diskriminierung, ein Projekt,das von Mestre Pim-Pim koordiniert wurde. Es wurden Aktivitäten im Bereich der Plastischen Kunst entwickelt, umgesetzt von den ErzieherInnen Aparecido Diani (Batatais) e Lucinéia Santos (Ribeirão Preto) zusammen mit den Jugendlichen im Rahmen der Erfüllung einer sozialerzieherischen Massnahme,die von der Koordinatorin Máyra Romano des Projeto Arte Para Todos ("Kunst für Alle") angeleitet wurde.

In Ribeirão Preto stand die rassistische Diskriminierung der Frauen im Mittelpunkt der Arbeit, es gab Gesprächsrunden, Reflexionen und schliesslich  einen künstlerischen Ausdruck in Form von Stoffmalereien.

Am 27. März wurde eine Ausstellung der Werke realisiert, die während des Projektes "Kampf gegen Rassistische Diskriminierung" erstellt worden waren,wobei auch ein Text zum Thema verlesen wurde, der schon mit den Jugendlichen durchgearbeitet war.

In Batatais arbeitete der Erzieher Aparecido Diani mit den Jugendlichen zu  verschiedenenen Formen Rassistischer Diskriminierung mit Reflexionen, Gesprächsrunden und als künstlerischem Ausdruck dem Bemalen der Mauer im sozialerzieherischen Bereich durch die Jugendlichen mit abstrakten Arbeiten bezogen auf das Thema.

 

Erklärung zur Wandmalerei:

Die Diskriminierung wie das Vorurteil ist das verliebte Festhalten an den Persönlichen Überzeugungen .Es ist die Komfortzone,die vom Denken angenommen wird, um sich in relativer Sicherheit zu bewegen.Was ausserhalb dieser Grenze ist, ist bedrohlich, unrein, zum Wegwerfen.

Das Gute ist das Schöne, repräsentiert durch die Natur und die guten Gefühle, die ein Gegengift gegen die Ignoranz, die die Diskriminierung nährt ,sein können, das in Klarheit alle wie Geschwister umarmen wird, alle Kinder des gleichen Vaters!!! 

 

Wir denken, dass die Teilnahme an dem Projekt Kampf gegen Rassistische Diskriminierung einen grossen Wert für das erreichte Publikum  hatte, aber wir müssen festhalten, dass es in unserer Gesellschaft viele Lücken und Mängel gibt zum Verständnis der angesprochenen Thematik. Der Kampf muss konstant geführt werden, damit wir ein gesellschaftliches Bewusstsein über existierende Vorurteile innerhalb der verschieden Rassen erreichen können.

Ich schliesse mit einer Reflexion des brasilianischen  Dichters der Periferie, Sergio Vaz:

"Verwechsle nicht einen Streit mit einem Kampf.

Ein Streit hat einen Zeitpunkt, an dem er aufhört,

der Kampf ist eine Sache des ganzen Lebens."

 

 

Máyra Leticia Romano

Regionale Koordinatorin – Projeto Arte Para Todos – GADA

Aparecido Diani

Lucinéia Santos

Kunsterzieher – Projeto Arte Para Todos – GADA

 

 

21. März "Internationaler Tag des Kampfes gegen Rassistische Diskriminierung"

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